Albert Weber – der Torwart, der verletzt vom Platz musste

Von Albert Weber ist vor allem ein Nachmittag überliefert: der 29. Juni 1912 in Stockholm, das erste deutsche Olympia-Fußballspiel überhaupt. Der Torwart von Vorwärts 90 Berlin stand im deutschen Tor gegen Österreich – und musste verletzt aufgeben. Für ihn kam Willi Worpitzky, sonst Mittelstürmer, ins Tor. Deutschland verlor 1:5.

Ein Berliner Torwart

Albert Weber wird am 21. November 1888 in Berlin geboren. Er spielt für Vorwärts 90 Berlin und gehört 1912 zum deutschen Aufgebot für die Olympischen Spiele in Stockholm. Sein einziges A-Länderspiel bestreitet er dort, beim Auftakt gegen Österreich am 29. Juni 1912 – dem Spiel, das die deutsche Mannschaft mit 1:5 verliert und das ihr Ausscheiden aus dem eigentlichen Turnier besiegelt.

Nach seiner Verletzung übernimmt Willi Worpitzky, in der Vorrunde eigentlich als Stürmer vorgesehen, für den Rest des Turniers das Tor. Mit seinem Verein Vorwärts 90 Berlin wird Weber 1921 Berliner Vizemeister.

Albert Weber stirbt am 17. September 1940. Sein Todesort ist bislang nicht belastbar ermittelt.

Albert Weber auf einen Blick

Geboren: 21.11.1888 in Berlin
Gestorben: 17.9.1940 (Ort nicht belastbar ermittelt)
Verein: Vorwärts 90 Berlin
Position: Torwart
Titel: Berliner Vizemeister 1921
Bilanz: 1 Länderspiel (29.6.1912, Olympia Stockholm gegen Österreich), verletzt ausgewechselt
Nationalspieler Nr.: 83

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Weitere Olympiateilnehmer 1912:

Quellen

Hinweis zum Forschungsstand: Zu Albert Weber liegt bislang nur ein Basisdatensatz vor (Rasenpoesie-Forschungsdossier, Master-ID 83, Stand 30.09.2026); Sterbeort und weitere Lebensstationen sind noch offen.