Ludwig Wieder – der Schütze, der kein Publikumsliebling wurde
Als die SpVgg Fürth im Derby 1927 das 5:0 geschossen hatte und Heiner Stuhlfauth den Ball aus dem Netz holte, meinte Ludwig Wieder: »No, Heiner, rechd houch gwinnermer heid nimmer!« So überliefert es die Vereinsseite glubberer.de. Auf Hochdeutsch: Na, Heiner, hoch gewinnen wir heute nicht mehr. Der Mann mit dem trockenen Humor spielte Mittelstürmer bei einem der besten Vereine seiner Zeit, wurde dreimal Deutscher Meister und fand trotzdem nie den Weg ins Herz der Nürnberger Zuschauer.
»Der Schuss Wieders war ein denkwürdiger, er war so gut, so geschmalzen, dass man es verstehen kann, wenn der Spielführer Riegel den Torschützen von der Pflicht, in ferneren Spielen Tore zu schießen, auf ein Jahr entband.«
Der junge Mittelstürmer
Ludwig Wieder kommt am 22. März 1900 in Nürnberg zur Welt. Er lernt Elektromechaniker, spielt beim TV Schweinau und wechselt 1922 zum 1. FC Nürnberg. Das Lexikon »Die Deutschen Nationalspieler« von 1939 nennt Nürnberg als Heimatort, glubberer.de beschreibt ihn als den »in Stein wohnenden Mittelstürmer«. Zum ersten Mal taucht er in der Club-Vereinszeitung im Frühjahr 1922 auf, im Reisebericht der Osterfahrt nach Spanien: Neben der Meistermannschaft, den Ersatzleuten Köpplinger und Reitzenstein und Hans Schmidt gehörte er zu den »neugewonnenen Kräften«, die mit nach Spanien fuhren. Der Berichterstatter nennt ihn, den Neuling, einen »Novizen«. Auf der nächtlichen Bahnfahrt durch Lothringen habe er gefragt, wo man gerade sei. Jemand antwortete: schon in Lunéville. »Na«, sagte Wieder mit einem Blick auf die Tafel im Bahnhof, »mir senn in Sortie!« Das französische Wort bedeutet »Ausgang«. Nicht zu verwechseln ist er mit Ludwig Philipp, dem »Fips«, der schon 1910 für den Club in der Nationalelf spielte.
Beim Club trifft er auf einen Vorgänger, an dem sich die Erwartungen messen lassen müssen. Willy Böß, so glubberer.de, hatte keine besondere Durchschlagskraft entwickelt. Die Vereinszeitung schrieb im März 1922: »Vorläufig halten sich der alte und der junge Mittelstürmer die Waage.« Im November desselben Jahres urteilte Hans Hofmann dort, Wieder sei als Innenstürmer besser denn als Außenstürmer, und als Mittelstürmer habe er sich im Spiel gegen Sparta in Prag »seine Sporen glänzend verdient«. Er gehöre aber zu jenen, die durch äußere Einflüsse mutlos würden.
Wieder war dennoch schon 1923 gefragt. Im Sommer 1923 bat der Club den DFB, Wieder und Sutor nicht für das Länderspiel gegen Finnland am 12. August in Dresden abzustellen, weil die Mannschaft sonst gegen Sparta Prag mit Ersatz antreten müsse; laut Vereinszeitung gab der DFB Wieder auf das Ansuchen hin frei, Sutor dagegen nicht, und Sutor spielte. In der Aufstellung des DFB-Datencenters steht nur Sutor, Wieder nicht. Das Länderspiel in Dresden ging 1:2 verloren.
Nach der Saison 1923 wurde er vorübergehend aussortiert, so die Vereinsseite, um die erfolglos gewordene Mannschaft zu reformieren. Im März 1924 hieß es, er traue sich nicht mehr. Das stimme nicht, schreibt glubberer.de: Getraut hätte er sich schon, nur gedurft habe er eine Zeitlang nicht. Neben dem Fußball betrieb er mit seinem Mannschaftskameraden Luitpold Popp ein Zigarrengeschäft am Weißen Turm. Der Club hatte ihm, wie die Chronik es ausdrückt, »unter der Hand« zu der Gelegenheit verholfen, denn Profis gab es noch nicht.
Sechs Länderspiele in gut drei Jahren
Die Nationalelf hatte er da schon kennengelernt. Am 3. Juni 1923 debütierte er in Basel beim 2:1 gegen die Schweiz. Beide Tore schoss Carl Hartmann, und neben Wieder machten auch die Berliner Hanne Sobek und Otto Montag ihr erstes Länderspiel. Knapp vier Wochen später, am 29. Juni, verlor Deutschland in Stockholm 1:2, Lony Seiderer hatte in der ersten Hälfte getroffen. Wieder spielte beide Male im Sturm.
Am 4. November 1923 folgte in Hamburg ein 1:0 gegen Norwegen. Mit ihm stürmten Rudolf Leip aus Dresden und Sutor, das Tor schoss Tull Harder in der 22. Minute. Am 13. Januar 1924 stand Wieder in der Elf, die in Nürnberg Österreich 4:3 schlug und nur aus Spielern des Clubs und der SpVgg Fürth bestand. Den Sturm lobte das Darmstädter Tagblatt für ein »glänzendes wuchtiges Spiel«. Die Tore schossen Andreas Franz, der dreimal traf, und der Fürther Karl Auer. Wieder stürmte an der Seite von Hans Sutor und dem Fürther Mittelstürmer Lony Seiderer, ein Tor gelang ihm nicht.
Vor dem Endspiel 1924 war er beinahe zum Zuschauer geworden. Der Spielausschuss wog ab, ob Popp in Zukunft Bark in der Verteidigung ersetzen und damit Wieder als Verbindungsstürmer an Popps Stelle rücken solle. Die Vereinszeitung berichtet, am Ende habe man sich »auch vom Gerechtigkeitsstandpunkt« für Wieder entschieden, weil er ein ganzes Jahr an den Erfolgen beteiligt gewesen sei; Popp habe bereits zweimal Meisterschaftsehren genossen, die man »dem Internationalen Wieder« nicht versagen durfte. Beim 7:0 gegen eine saarländische Mannschaft kurz vor dem Endspiel schossen Träg, Hochgesang und Wieder laut Vereinszeitung je zwei Tore.
Das erste Länderspieltor kam einige Monate später. Am 9. Juni 1924 war der Club in Berlin Deutscher Meister geworden, 2:0 gegen den Hamburger SV, Wieder stand im Sturm, die Tore schossen Georg Hochgesang und Wolfgang Strobel. Sechs Tage später reiste er mit seinen Meisterkameraden nach Kristiania. Gegen Norwegen brachte Sutor Deutschland in der 18. Minute in Führung, noch vor der Pause erhöhte Wieder auf 2:0. Das Darmstädter Tagblatt rechnet die 13. Minute nach Sutors Tor, also etwa die 31., das DFB-Datencenter nennt die 36. Es blieb beim 2:0 vor 6.000 Zuschauern.
Danach vergingen mehr als zwei Jahre ohne Länderspiel für Wieder. Warum, ist nicht überliefert. Sicher ist, dass im Sommer 1925 kein Nürnberger zur Skandinavienreise des DFB fuhr: Nach dem Wikipedia-Artikel über den Torwart Georg Ertl stellte der Club wegen eines Streits mit dem Verband keine Spieler ab. Dass Wieder davon betroffen war, lässt sich daraus nur vermuten.
Der große Tag: Amsterdam, 31. Oktober 1926
Am Sonntag, dem 31. Oktober 1926, bekam die Nationalelf ihren ersten Trainer. Nach Schulze-Marmeling führte der damals 34-jährige Otto Nerz sie in Amsterdam erstmals an, wenn auch mit eingeschränkter Macht: Er durfte die Aufstellung nur vorschlagen, das letzte Wort behielt der Spielausschuss. Gegner war die Niederlande, es war das zehnte Länderspiel der beiden, vor 30.000 Zuschauern. Es nieselte, später blies der Wind den Regen fort.
Schon in der 6. Minute ging Holland durch einen Freistoß von Wim Tap in Führung. Hans Kalb hatte Eef Ruisch gefoult, Torwart Georg Ertl war die Sicht versperrt. Das DFB-Datencenter nennt die 16. Minute. Dann kam Wieders Viertelstunde. Nach dem Darmstädter Tagblatt lief in der 33. Minute Heinrich Träg los, seine Flanke war »famos«, Kalb passte zu Wieder, der schoss zum 1:1 ein. Das DFB-Datencenter hat dieses Tor in der 32. Minute. Die niederländischen Zeitungen werteten es als vermeidbar: Die Haarlemsche courant meinte, Torwart van der Meulen habe sich beim harten Schuss geduckt und den Ball zwischen den Armen durchgelassen.
Zwei Minuten später, nach dem Tagblatt, fiel das zweite Tor. Wieder leitete den Ball an Harder weiter, und der beendete den Angriff »in seiner bekannten durchbruchsartigen Manier«. Das DFB-Datencenter führt Harders Tor erst in der 43. Minute, die Amstelbode sah eine Kombination zwischen Kalb und Hochgesang vorausgehen. In der zweiten Hälfte wurde Deutschland nach dem Tagblatt überlegen, ohne zu treffen, bis Harder fünf Minuten vor Schluss das 3:1 erzielte. Taps zweites Tor fiel in der 89. Minute, nach dem Tagblatt aus deutlicher Abseitsstellung.
Das Tagblatt hielt den Sieg für verdient. Über den Innensturm schrieb es: Harder habe sich mit seinen süddeutschen Nebenleuten und dem süddeutschen System diesmal nicht besonders gut verstanden, seine Einzelleistung sei aber recht gut gewesen. »Auch das Spiel seiner beiden Nebenleute gefiel«, das waren die Nürnberger Hochgesang und Wieder. Die Niederländer waren dagegen enttäuscht, die Nieuwe Haarlemsche courant überschrieb ihren Bericht mit »Een onnoodige nederlaag«, eine unnötige Niederlage.
Es war Wieders sechstes und letztes Länderspiel. Seine beiden Tore, 1924 in Kristiania und 1926 in Amsterdam, bestätigt auch das Lexikon von 1939. Für Olympia 1928 ließ Nerz ihn zu Hause: Nach Schulze-Marmeling wollte der Reichstrainer gleich fünf Routiniers, nämlich Wieder, Träg, Hochgesang, »Bumbas« Schmidt und Harder, daheim lassen und stattdessen fünf Neulinge mitnehmen. Die Wikipedia vermutet, Wieder habe als »ruhiger Vertreter« auch in der Nationalelf nie viel für sich eingenommen. Belegt ist das nicht.
Meister mit dem Club
Beim Verein dagegen wuchs sein Ruhm. Am 7. Juni 1925 stand der Club in Frankfurt im Endspiel gegen den FSV, vor 40.000 Zuschauern. Nach 90 Minuten war es 0:0, und in der 108. Minute traf Wieder zum 1:0, dem einzigen Tor des Spiels. Es war der vierte Titel für den Club, Wieders zweiter.
Das Lexikon von 1939 beschreibt die Zeit zwischen 1924 und 1926 so: Damals sei jeder Posten der Clubmannschaft von einem Nationalspieler besetzt gewesen, nämlich Stuhlfauth, Popp, Kugler, Schmidt, Kalb, Riegel, Strobel, Hochgesang, Wieder, Träg, Sutor. Den dritten und letzten Titel holte er am 12. Juni 1927 im Berliner Deutschen Stadion beim 2:0 gegen Hertha BSC. Vor 50.000 Zuschauern trafen Hans Kalb in der 6. und Träg in der 65. Minute, Wieder stand im Sturm. Nach dem DFB-Datencenter bestritt er zwischen 1924 und 1930 insgesamt 15 Spiele in der Meisterschaftsendrunde, 14 davon gewann der Club, und kommt in diesen Spielen auf acht Tore.
Nicht alles, was die Vereinszeitung über ihn schrieb, war schmeichelhaft. Im September 1925 meinte die Vereinszeitung nach einem Spiel gegen Bayreuth, für einen Mittelläufer spiele er »doch zu weich«. Im November 1925 ärgerte sie sich über einen Schiedsrichter, der gegen den Club Strafstöße verhängte, nur weil sich Wieder vor dem ASN-Torwart Wenz postiert hatte. Und im April 1926, bei einem Gastspiel in Kassel, schoss er so scharf gegen den Pfosten, dass ihn der zurückspringende Ball selbst umlegte. Boshafte Zungen führten das, wie die Vereinszeitung schrieb, darauf zurück, dass Wieder seit seiner Hochzeit nicht mehr so standfest sei.
Im Mai 1926 wurde ein Experiment gewagt: Kalb war übergewichtig geworden, also tauschten er und Wieder die Posten. Kalb stürmte, Wieder spielte Mittelläufer, und die Vereinszeitung lobte, er spiele eine »ansprechende und erfolgreiche Rolle«. Auch als Torjäger nannte ihn die Vereinszeitung 1926 »den schußgewaltigsten Stürmer«, und einmal fand sich Wieder, ausnahmsweise, in der Verteidigung wieder. 1926 bekam er und Riegel, wie die Zeitung meldete, »je einen kräftigen Stammhalter«; der Verein schickte den Müttern Blumen. Doch schon im April 1927 erkannte sie: Wenn Wieder Kalb vertrete, leide der Sturm »bedenklich«.
Pfiffe und Rückkehr
Im Sommer 1929 erkrankte er schwer. Nach einem Spiel bei Eintracht Frankfurt im Juli meldete die Vereinszeitung, er sei »von den Krallen der tückischen Krankheit gepackt« worden. Man fürchte um sein Leben. Der Verein sah in seinem Ausfall später einen der Gründe für den Verlauf der Endrunde, die die Vereinszeitung von »unglückseligen Begleitumständen« geprägt sah: Die Kampfkraft des Angriffs sei von da an zurückgegangen. Im Jahresrückblick heißt es, mit »gesundem Wieder und Hornauer« wären dem Club »die bitteren Stunden von Düsseldorf« erspart geblieben (dort spielte der Club gegen Hertha). Bald kam Entwarnung: Er war fieberfrei, machte eine Genesungskur in Bad Oberdorf im Allgäu und kehrte am 6. Oktober gegen die SpVgg Fürth zurück.
Das Publikum dankte es ihm nicht. Im Januar 1931 stellte der Club gegen 1860 München Wieder als Sturmführer auf, glubberer.de nennt ihn den »so oft unglücklich vor dem Tor scheiternden«. Kaum hatten die Zuschauer die Aufstellung gesehen, fingen sie an zu lachen. Trainer Jenö Konrad berichtete später davon: »Ein erhebendes Gefühl für einen Spieler, vom eigenen Publikum verhöhnt zu werden!« Wieder habe das Lachen nicht ernst genommen und »hervorragend« gespielt. Konrad schloss mit einer Bitte ans Publikum: »Wir haben nur sehr wenige Spieler von den Qualitäten Wieders.« Er sei in Nürnberg schon so weit gewesen, nicht mehr antreten zu wollen, so die Vereinsseite.
In der Saison 1930/31 bestritt er nach der Zählung der Vereinszeitung nur noch 19 von 36 Spielen. Am 1. Oktober 1931 verließ er den Club nach 437 Spielen und zog nach Duisburg, wo er Trainer beim Postsportverein wurde und zeitweise auch mitspielte. Die Vereinszeitung verabschiedete ihn mit einem Dank »für die Liebe und Treue«, die er dem Club entgegengebracht habe. In all den Jahren in der Meistermannschaft sei er »nicht nur ein Spieler von hohen Qualitäten, sondern vor allem ein fairer und anständiger Sportsmann« gewesen. Im Oktober 1932 stand er bei einem Gastspiel seiner alten Mannschaft gegen sie auf dem Platz.
Trainer in Duisburg, Aachen und der DDR
Bis 1937 blieb er in Duisburg, dann übernahm er im August 1937 Alemannia Aachen, wo er bis 1939 Trainer war. Das DFB-Datencenter führt auf seiner Profilseite außerdem ein Spiel für die TSG Rostock in der Meisterschaftsrunde 1942/43, ein 1:1 gegen Holstein Kiel am 18. April 1943. Die Wikipedia und die Vereinsseite erwähnen das nicht, was ihn nach Rostock führte, ist offen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete der gelernte Elektromechaniker als Sportlehrer und trainierte in der DDR unter anderem Turbine Erfurt und Rotation Babelsberg; Jahreszahlen nennen die Quellen dazu nicht. Ludwig Wieder starb in Porta Westfalica, nach der Wikipedia und Fritz Tauber am 30. November 1977, nach der englischen Wikipedia am 2. Dezember.
Ludwig Wieder auf einen Blick
Geboren: 22.3.1900 in Nürnberg
Gestorben: 30.11.1977 in Porta Westfalica (en. Wikipedia: 2.12.1977)
Vereine: TV Schweinau, 1. FC Nürnberg (1922–1931, 437 Spiele), PSV Duisburg
Position: Innenstürmer, Mittelstürmer (zeitweise Mittelläufer)
Beruf: Elektromechaniker, später Sportlehrer und Trainer
Erfolge: Deutscher Meister 1924, 1925 und 1927
Bilanz: 6 Länderspiele (5 Siege, 1 Niederlage), 2 Tore (1923–1926)
Länderspiele
- 03.06.1923 Schweiz – Deutschland 1:2 – Debüt
- 29.06.1923 Schweden – Deutschland 2:1
- 04.11.1923 Deutschland – Norwegen 1:0
- 13.01.1924 Deutschland – Österreich 4:3
- 15.06.1924 Norwegen – Deutschland 0:2 – 1 Tor
- 31.10.1926 Niederlande – Deutschland 2:3 – 1 Tor
Quellen
- Wikipedia: Ludwig Wieder
- Wikipedia (en): Ludwig Wieder
- glubberer.de: Ludwig Wieder
- DFB-Datencenter: Ludwig Wieder
- Wikipedia: Deutsche Fußballmeisterschaft 1923/24
- Wikipedia: Deutsche Fußballmeisterschaft 1924/25
- Wikipedia: Deutsche Fußballmeisterschaft 1926/27
- RSSSF: (West) Germany International Results
- DFB-Datencenter: Länderspiele Deutschland 1923–1927
- Die Deutschen Nationalspieler (1939), Verzeichnis
- Schulze-Marmeling: Die Geschichte der Fußball-Nationalmannschaft
- Club-Vereinszeitung 1922–1932 (clubgeschichte.de)
- Wikipedia: Georg Ertl
- Darmstädter Tagblatt, 14. Januar 1924
- Darmstädter Tagblatt, 16. Juni 1924
- Darmstädter Tagblatt, 1. November 1926
- De Amstelbode, 2. November 1926 (Delpher)
- Nieuwe Haarlemsche courant, 2. November 1926 (Delpher)