Deutschland – Österreich 0:6
Freundschaftsspiel · Deutsches Stadion, Berlin · 24. Mai 1931
Deutschland verlor am 24.05.1931 in Berlin gegen Österreich 0:6. Zur Pause lautete der Stand 0:3 (Deutschland:Österreich). Gespielt wurde im Deutsches Stadion, vor 40000 Zuschauern, als Schiedsrichter ist Otto Olsson verzeichnet. DFB-Matchseite geprüft: 6. Toni Schall 0:1; 27. Adolf Vogl 0:2; 32. Schall 0:3; 65. Karl Zischek 0:4; 70. Schall 0:5; 88. Fritz Gschweidl 0:6 Torfolge: Österreich führte zur Pause 3:0 und gewann 6:0; Toni Schall erzielte drei Tore. Spielverlauf: Ein späterer österreichischer Rückblick beschreibt eine deutsche Druckphase nach der Pause, in der Torhüter Rudi Hiden zahlreiche Chancen abwehrte. Die Auswahl wurde von Otto Nerz (Reichstrainer) betreut. Für die Rahmendaten ist festzuhalten: gespielt wurde auf/in Deutsches Stadion; die Zuschauerangabe lautet 40000; als Schiedsrichter ist Otto Olsson überliefert. Quellenkritisch gilt für diesen Bericht: DFB-Matchseite für Kerndaten/Aufstellungen geprüft; zeitgenössische Presse noch offen.
Spielübersicht
| Information | Detail |
|---|---|
| Datum | 24. Mai 1931 |
| Wettbewerb | Freundschaftsspiel |
| Ort | Deutsches Stadion, Berlin |
| Ergebnis | 0:6 |
| Schiedsrichter | Otto Olsson |
| Zuschauer | 40000 |
Aufstellung Deutschland
- Paul Gehlhaar
- Ali Beier
- Reinhold Münzenberg
- Heinrich Weber
- Karl Hohmann
- Georg Knöpfle
- Ernst Müller
- Hanne Sobek
- Josef Bergmaier
- Richard Hofmann
- Friedrich Müller
Aufstellung Österreich
- Rudolf Hiden
- Josef Blum
- Roman Schramseis
- Josef Smistik
- Georg Braun
- Karl Gall
- Fritz Gschweidl
- Toni Schall
- Matthias Sindelar
- Adolf Vogl
- Karl Zischek
Quellen
- DFB Datencenter – Deutschland–Österreich 0:6 – Vollständige Aufstellungen und Torfolge.
- Österreichisches Pressebüro – Rückblick Deutschland–Österreich 0:6 – Enthält detaillierten Spielverlauf und zugeschriebene zeitgenössische Stimmen; keine unmittelbare Primärquelle.
Quellenkritischer Hinweis
Offene Widersprüche in der Überlieferung: Aufstellungen, Ereignisse und Primärberichte noch systematisch zu erschließen